DKP Linker Niederrhein https://lini.dkp.de Deutsche Kommunistische Partei Fri, 12 Jun 2020 07:47:13 +0000 de-DE hourly 1 https://lini.dkp.de/wp-content/uploads/sites/37/2019/11/favicon-100x100.png DKP Linker Niederrhein https://lini.dkp.de 32 32 DKP Linker Niederrhein wählt OB Kandidaten für Krefeld https://lini.dkp.de/dkp-linker-niederrhein-waehlt-ob-kandidaten-fuer-krefeld/ Wed, 03 Jun 2020 10:13:20 +0000 https://lini.dkp.de/?p=9870 DKP Linker Nied errhein wählt OB Kandidaten für Krefeld Auf ihrer letzten Kommunalwahlkonferenz hat die DKP Linker Niederrhein beschlossen trotz aller momentanen Widrigkeiten unmittelbar in die Kommun alwahl in Krefeld einzugreifen. Die Konferenz fand unter den vorgeschrieb en Sicherheitsbedingungen im Zuge der Coronabeschränkungen statt und die Krefelder Mitglieder der DKP entschlossen sich lediglich 2 Kandidaten aufzustellen, die beide in geheimer Wahl… Read more →

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DKP Linker Nied

errhein wählt OB Kandidaten für Krefeld
Auf ihrer letzten Kommunalwahlkonferenz hat die DKP Linker Niederrhein
beschlossen trotz aller momentanen Widrigkeiten unmittelbar in die
Kommun

alwahl in Krefeld einzugreifen. Die Konferenz fand unter den
vorgeschrieb

en Sicherheitsbedingungen im Zuge der Coronabeschränkungen

statt und die Krefelder Mitglieder der DKP entschlossen sich lediglich 2
Kandidaten aufzustellen, die beide in geheimer Wahl einstimmig bestätigt.

Für den kommunalpolitischen Schwerpunkt der DKP in Krefeld, den Wahlbezirk
19 Gatherhof/Schicksbaum wurde der 49 jährige Michael Friedrich als
Direktkandidat gewählt. Herr Friedrich ist gelernter Gas-Wasser Installateur
und hat seine politische Arbeit als Campainer bei Greenpeace begonnen.
Später absolvierte Herr Friedrich dann unter anderem ein Volontariat beim
Zentralorgan der DKP, der Wochenzeitung “Unsere Zeit&quot”. Heute ist Michael

 

Friedrich auf Grund gesundheitlicher Probleme Frührentner. Die DKP Linker
Niederrhein hat ihn auf ihrer letzten Kreiskonferenz zum stellvertretenden
Kreisvorsitzenden der DKP Linker Niederrhein gewählt
Als Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters wählte die Konferenz den 64
jährigen Peter Lommes. Herr Lommes ist gelernter Textilfärber und
Steuerfachgehilfe, hat an der VWA in Düsseldorf BWL studiert und arbeitet
heute als selbstständiger Kaufmann in der Grundstücks- und
Wohnungswirtschaft. Als langjähriger Vorsitzender der SDAJ, dem mit der DKP
befreundeten Jugendverband in Krefeld und späteren langjährigen
Kreisvorsitzenden der DKP in Krefeld kennt Peter Lommes, der heute auf der
Stadtgrenze nach Krefeld, in Willich wohnt, die Krefelder Lokalpolitik aus
eigener politischer Erfahrung. Von Jugend an gewerkschaftlich engagiert, war
er Jugendvertreter in der damaligen Verseidag, Vorsitzender des VJA der
Gewerkschaft Textil-Bekleidung in Krefeld, später Vorsitzender des OJA der
Gewerkschaft HBV und Mitglied des LJA der HBV. Heute ist Herr Lommes als
Schriftführer Mitglied des Stadtverbandsvorstandes des DGB in Krefeld und
Bezirksvorsitzender des Fachbereiches 13 im VERDI Bezirk Linker Niederrhein.
Er ist Mitglied des Parteivorstandes der DKP und Bezirksvorsitzender der DKP
Rheinland-Westfalen.
Um zur Kandidatur zugelassen zu werden muss die DKP, da sie nicht im Rat
der Stadt Krefeld vertreten ist, Unterstützungsunterschriften sowohl für die
Rats- als auch die OB Kandidatur sammeln. Auch wenn wir diese Vorschrift für
undemokratisch halten, da sie kleinere Parteien erhebliche Steine in den Weg
legt um überhaupt kandidieren zu dürfen werden wir uns diesem Procedere
unterziehen, auch wenn die Sammlung der Unterstützungsunterschriften unter
Coronabedingungen noch komplizierter sein wird als sie ohnehin schon ist.
Die DKP Linker Niederrhein ruft alle Krefelder Bürgerinnen und Bürger auf,
durch ihre Unterschrift zumindest das demokratische Recht auf Kandidatur der
DKP durchzusetzen. Unterschriftenlisten können unter dkp@lomm.es
angefordert werden.

Neben der Kandidatenwahl verabschiedete die DKP Linker Niederrhein auf
ihrer Wahlkonferenz auch die Gliederung ihres Kommunalwahlprogramms und
setzte eine Kommission ein, die diese Gliederung nun mit Inhalt füllen wird.
Schwerpunkte des Wahlprogramms, das wird aus der Gliederung schon
deutlich, werden die Bereiche der kommunalen täglichen Daseinsvorsorge
sein. Insbesondere zu den Bereichen Wohnen / Energie- und
Wasserversorgung, Gesundheit, ÖPNV/Verkehr, Sport/Freizeit/Kultur,
Arbeit/Ausbildung, Bildung/KiTa/Schulen/VHS und Ökologie wird die DKP in
ihrem Kommunalwahlprogramm ihre Vorstellungen und Forderungen darlegen.
Gleichzeit wird das Wahlprogramm auch bÜberlegfungen beinhalten wie diese
Punkte finanziert werden sollen und können. Oberster Grundsatz des
Programms ist die Forderung "Krefeld den Krefelder Bürgerinnen und
Bürgern", was vor allem bedeutet, dass sich die DKP vehement gegen jeder
Form der weiteren Privatisierung städtischen Eigentums wendet und fordert
das, was bisher schon privatisiert wurde zu rekommunalisieren, da ein solcher
Verkauf des Krefelder Tafelsilbers einer Enteignung der KrefelderInnen
gleichkommt.
In seinem die Konferenz einleitenden Referat betonte der OB Kandidat, dass
sich die DKP darüber im Klaren sei, dass diese Kandidatur einen rein
propagandistischen Charakter habe. Man wolle aber die Zeit der erhöhten
politischen Aufmerksamkeit zur Kommunalwahl nutzen um ein linkes,
antikapitalistisches Konzept für Krefeld bekannt zu machen, da Krefeld
eigentlich eine liebevolle und lebenswerte Stadt sei, die es nicht verdient habe,
dass sie und Ihre Bürgerinnen und Bürger den "freien Kräften des Marktes"
ausgeliefert würden. Denn da würden vor allem diejenigen drunter leiden, die
eine starke, eigenständige und selbstbewusst für seine Bürgerinnen und
Bürger handelnde Stadt bräuchten. Die lohnabhängig und prekär
Beschäftigten, die Arbeitslosen, die Hartz IV EmpfängerInnen, die Rentner und
vor allem die schwächsten in dieser Gesellschaft: die Kinder.

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Offener Brief der DKP Thüringen https://lini.dkp.de/offener-brief-der-dkp-thueringen/ Fri, 15 May 2020 10:20:26 +0000 https://lini.dkp.de/offener-brief-der-dkp-thueringen/ Offener Brief der DKP Thüringen   Die Situation ist sehr ernst. Das Virus Sars-COV-2 ist gefährlich. Diese Gefahr verschärft sich, da es auf den katastrophalen Zustand eines auf Gewinn orientierten Gesundheitssystems bzw. auf die Gebrechen des Kapitalismus trifft. Daher fordern die Mitglieder der DKP auch in Thüringen: Die Menschen retten, nicht die Banken und Konzerne! Mehr Personal für die Gesundheit… Read more →

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Offener Brief der DKP Thüringen

 

Die Situation ist sehr ernst. Das Virus Sars-COV-2 ist gefährlich. Diese Gefahr verschärft
sich, da es auf den katastrophalen Zustand eines auf Gewinn orientierten
Gesundheitssystems bzw. auf die Gebrechen des Kapitalismus trifft.

Daher fordern die Mitglieder der DKP auch in Thüringen:

  • Die Menschen retten, nicht die Banken und Konzerne!
  • Mehr Personal für die Gesundheit – weg mit den Fallpauschalen!
  • Die Krankenhäuser gehören in die öffentliche Hand und sind der Profitmaximierung zu entziehen!
  • Schaffung eines menschenwürdigen Gesundheitswesens!
  • Sofortige Öffnung der Kindergärten und Wiederherstellung aller sozialen Kontakte unter Einhaltung der notwendigen Hygienevorschriften!
  • Kein Abwälzen der Krisenlasten auf die arbeitende Bevölkerung!
  • 100 % Kurzarbeitergeld bzw. die Lohnfortzahlung bis zur Wiederaufnahme der Produktion und Betriebstätigkeit in allen Unternehmen.
  • Internationale Solidarität und Zusammenarbeit! Weg mit den Sanktionen!

Die DKP Thüringen verteidigt die im Schatten der Krise ausgehebelten demokratischen Grundrechte. Sie verteidigt die Meinungsfreiheit und das Versammlungsrecht, die faktisch außer Kraft gesetzt wurden. Sie fordert die Beendigung der Einschränkungen von Kontrolle und Mitspracherechten der kommunalen Parlamente.

Wir erinnern an die Worte des KPD-Abgeordneten Max Reimann im Parlamentarischen Rat 1949 bei der Debatte über das Grundgesetz:
„Wir unterschreiben nicht. Es wird jedoch der Tag kommen, da wir Kommunisten dieses
Grundgesetz gegen die verteidigen werden, die es angenommen haben.“

Heute müssen wir Kommunisten feststellen, dass der Tag gekommen ist. Das was im Rahmen der Notstandsgesetze bisher nur für den Kriegsfall galt, augenscheinlich in Friedenszeiten erprobt und möglich gemacht wird.

Wir fordern daher die Wahrung der Grundrechte:
1. Aufhebung des überzogenen Versammlungsverbotes!
2. Aufhebung von Überwachung, Datenklau, Handy-Ortung und Drohneneinsätzen!
3. Die Privatsphäre ist zu schützen! Hände weg von unseren Wohnungen!
4. Kein Bundeswehreinsatz für hoheitliche Aufgaben des Staates! Hände weg vom
Grundgesetz!

Geld ist genug da!
Die Reichen sollen zahlen!
Runter mit den Rüstungsausgaben!
Frieden mit Russland!
Raus aus der NATO!

⊕ Offener Brief der DKP Thüringen  (PDF, 69.8 KB)

 

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8. Mai 75. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus https://lini.dkp.de/8-mai-75-jahrestag-der-befreiung-vom-faschismus/ Sat, 09 May 2020 13:03:29 +0000 https://lini.dkp.de/?p=9801 Der 8. Mai ist der Tag der Befreiung vom Faschismus und die DKP Linker Niederrhein begeht diesen Tag sein mehr als 35 Jahren mit einer Ehrung der Krefelder Antifaschisten, die als Patrioten im Kampf gegen den Faschismus ermordet wurden. Auch in diesem Jahr waren die Genossinnen und Genossen, wegen der Coronapandemie nur mit einer kleinen Delegation wieder am Mahnmal. Die… Read more →

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Der 8. Mai ist der Tag der Befreiung vom Faschismus und die DKP Linker Niederrhein begeht diesen Tag sein mehr als 35 Jahren mit einer Ehrung der Krefelder Antifaschisten, die als Patrioten im Kampf gegen den Faschismus ermordet wurden. Auch in diesem Jahr waren die Genossinnen und Genossen, wegen der Coronapandemie nur mit einer kleinen Delegation wieder am Mahnmal. Die Kreisvorsitzende, die Genossin Angelika hielt eine kurze Ansprache und legte ein Blumengebinde nieder. Zum Abschluss des ersten Teils dieser Ehrung sangen die Genossinnen und Genossen die Moorsoldaten, bevor sie zum Gräberfeld der in Krefeld ermordeten Zwangsarbeiter aufbrachen um dort mit einer zweiten Kundgebung die Ehrung abzuschließen.

 

 

 

 

 

 

 

Den Abschluss der Veranstaltung der DKP Linker Niederrhein zum 75. Jahrestag der Befreiung bildete nach der Kundgebung am Mahnmal für die ermordeten Krefelder Antifaschisten eine Kundgebung am Gräberfeld der in Krefeld ermordeten Zwangsarbeiter. Dort sprach der Bezirksvorsitzende der DKP Rheinland-Westfalen, der Genosse Peter Lommes, dass Rede wir hier auch dokumentieren. Anschließend legte Andrea, langjährige ehemalige stellvertretende Kreisvorsitzende der DKP Linker Ndrh. und ehemalige Vorsitzende der VVN-BdA in Krefeld ein Blumengebinde nieder. Die gesamte Veranstaltung wurde beschlossen mit dem gemeinsamen Singen der Internationalen.

 

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Heraus zum 1. Mai – Trotz alledem! https://lini.dkp.de/heraus-zum-1-mai-trotz-alledem/ Fri, 01 May 2020 18:24:16 +0000 https://lini.dkp.de/?p=9693 In Krefeld hatten 24 Aktive aus Betrieb und Gewerkschaft, aus Parteien, darunter auch der DKP und aus unterschiedlichen gesellschaftlichen und migrantischen Organisationen aufgerufen den 1. Mai nicht nur virtuell im Netz zu behen, sondern, wie es sich gehört, auf der Straße. Selbstverständlich unter berücksichtigung der notwendigen Sicherungs maßnahmen und der Auflagen von Gesundheitsamt und Polizei. Eine dieser Auflagen war die… Read more →

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In Krefeld hatten 24 Aktive aus Betrieb und Gewerkschaft, aus Parteien, darunter auch der DKP und aus unterschiedlichen gesellschaftlichen und migrantischen Organisationen aufgerufen den 1. Mai nicht nur virtuell im Netz zu behen, sondern, wie es sich gehört, auf der Straße. Selbstverständlich unter berücksichtigung der notwendigen Sicherungs maßnahmen und der Auflagen von Gesundheitsamt und Polizei.
Eine dieser Auflagen war die Berenzung auf 50 Kundgebungsteilnehmer. Bereits vor Beginn der Kundgebung wurden wir von der Polizei darauf aufmerksam gemacht, dass sich da schon gut 50 Teilnehmer auf dem Platz befanden. Und weitere Kundgebungsteilnehmer strömten. Also waren wir gezwungen, um die Kundgebung nicht zu gefährden, den Kundgebungsplatz mit Trassierband einzugrenzen und Kundgebungsteilnehmer aufzufordern, diesen Bereich zu verlassen, ja, nicht an der Kundgebung teilzunehmen. Dieser Aufforderung folgten dann auch diszipliniert knapp 100 Menschen. Sie gingen hinter die Absperrung, machten einen Spaziergang in der Umgebung und kamen immer wieder, jetzt zu Passanten verdonnert, um wenigstens einen Tei der Kundgebung mitzubekommen.
Kurz nach 11:00 Uhr konnte Peter Lommes als Versammlungsleiter der Kundgebung, die Kundgebung dann eröffnen, an der dann von der Polizei unbeanstandet etwa 60 Personen teilnahmen.
Im Verlauf der Kundgebung sprachen 8 Redner, die sehr schnell auf den Punkt kamen. Dabei stand übereinstimmend im Vordergrund, dass es gerade jetzt notwendig sei, die Stimme laut zu erheben und den Protest gegen die mörderischen Auswirkungen dieses Systems unüberhörbar zu machen. Einig war man sich in der Feststellung, dass dies nicht eine Coronakrise sei, sondern Corona die Krise des Kapitalismus lediglich von Corona überlagert und verstärkt würde.

 

       

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Trotz alledem – Heraus zum 1. Mai https://lini.dkp.de/trotz-alledem-heraus-zum-1-mai/ Sun, 26 Apr 2020 19:42:16 +0000 https://lini.dkp.de/?p=9686 Trotz alledem – Heraus zum 1. Mai Aufruf von von 24 Kolleginnen und Kollegen aus Krefeld und Umgebung, allesamt gewerkschaftlich und betrieblich Aktive auf verschiedenen Ebenen des DGB und seiner Einzelgewerkschaften, Vertreter von verschiedenen Parteien und anderen gesellschaftlichen oder migrantischen Organisationen, den 1. Mai auch unter den veränderten Bedingungen in diesem Jahr auf der Straße zu feiern. Read more →

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Trotz alledem – Heraus zum 1. Mai

Aufruf von von 24 Kolleginnen und Kollegen aus Krefeld und Umgebung, allesamt gewerkschaftlich und betrieblich Aktive auf verschiedenen Ebenen des DGB und seiner Einzelgewerkschaften, Vertreter von verschiedenen Parteien und anderen gesellschaftlichen oder migrantischen Organisationen, den 1. Mai auch unter den veränderten Bedingungen in diesem Jahr auf der Straße zu feiern.

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